Kunststoff-Rohrleitungssysteme in der Chemischen Industrie

STEULER-KCH ist als Kunststoff-Experte Partner der Chemischen Industrie. Wir entwickeln, fertigen und montieren Rohrleitungssysteme in verschiedenen Ausführungen.


Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) mit thermoplastischen Auskleidungen (KERAVERIN®)

Als Linerwerkstoff verwenden wir folgende Thermoplaste:

  • Polyethylen (PE)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyvinylchlorid (PVC-U)
  • Nachchloriertes PVC (PVC-C)
  • Polyvinylidenfluorid (PVDF)
  • Ethylen/Chlortrifluorethylen-Copolymer (ECTFE)
  • Tetrafluorethylen/Perfluorvinylether-Copolymer (FEP)
  • Perfluoralkoxy-Copolymer (PFA)
  • Polytetrafluorethylen modifiziert (PTFE-M)

Zur thermoplastischen Auskleidung setzen wir auf den Verbundwerkstoff KERAVERIN®. Derartig ausgekleidete Rohre entsprechen der einschlägigen Norm DIN 16965 Teil 2/ Rohrtyp B.


Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) ohne thermoplastische Auskleidungen

Unsere Rohre ohne thermoplastische Auskleidung fallen als GFK-Rohre mit Chemieschutzschicht (KERAPOLIN®) unter Teil 4/ Rohrtyp D oder sind besonders chemikalienbeständige Rohre mit hohem Harzanteil (ALPHACOR®) nach Teil 5/ Rohrtyp E.
 

KERA® - ein verstärkter Phenolharzformstoff

Der Duroplast KERA® wird mit Glasfasern und/oder Kohlenstofffasern sowie speziellen mineralischen Füllstoffen verstärkt. Daraus ergibt sich eine herausragende Beständigkeit gegen nicht oxidierende Säuren und Lösungsmittel. KERA® ist eine formbare Masse, die es uns erlaubt, nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten anzubieten. Eingesetzt werden kann KERA® unter anderem für Kolonnen, Behälter und Rohrleitungen. Darüber hinaus hat sich das Material auf Phenolharzbasis bei Absorbern, Glocken- und Thormannböden sowie Walzenelementen in Prozessanlagen bewährt.


Der Temperatureinsatzbereich liegt je nach eingesetztem Werkstoffverbund zwischen -50 °C und nahezu 200 °C. Unser Standard-Lieferprogramm umfasst Nennweiten von DN 25 bis DN 1000, der Standardnenndruck ist gestaffelt in Abhängigkeit der Nennweite und beginnt bei PN 16. Auch auf große Nennweiten sind wir bestens vorbereitet: Wir realisieren Durchmesser von bis zu 5,5 m.

Für explosionsgefährdete Bereiche können wir selbstverständlich auch elektrisch ableitfähige Werkstoffsysteme liefern. Unsere Rohrleitungen können gemäß Druckgeräterichtlinie ausgeführt werden. Wir sind nach Modul H/H1 zertifiziert.

Unsere Bauteile kommen überall dort zum Einsatz, wo hochkorrosive Medien gehandelt werden müssen, etwa beim Transport in Prozess- und Lageranlagen. Herkömmliche Werkstoffe versagen hier aufgrund fehlender Beständigkeit, STEULER-KCH-Rohre halten Stand.
 

Erfahrene STEULER-KCH-Fachleute stehen Ihnen vom ersten Gespräch bis zur Endmontage kompetent zur Seite – in Deutschland und weltweit.

Unsere Stärke ist die Beratung: Gemeinsam mit unseren Kunden wählen wir die optimale Werkstoffkombination (Liner, Faserverstärkung, Harzmatrix usw.) entsprechend der chemischen, mechanischen und thermischen Belastung der Rohrleitung aus. Angepasste Werkstoffkombinationen entwickeln wir in enger Abstimmung mit unseren Kunden aus der Chemischen Industrie.

Unser Angebot umfasst eine Plausibilitätsprüfung hinsichtlich Material und Konstruktion und die Projektbetreuung für eine reibungslose und termingerechte Abwicklung auch für komplexe Leistungen. Wir sind flexibel: Auch nach Auslieferung sind jederzeit Änderungen und Anpassungen der gelieferten Rohrleitungen möglich. Unser Aftersales-Service ermöglicht den Erfahrungsaustausch über abgeschlossene Projekte und aktuelle Produktentwicklungen sowie bei Bedarf die Inspektion und Begutachtung der verbauten Produkte.

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