Qualifizierungsprogramm für den Fach- und Führungskräftenachwuchs

Erste Absolventen im Nachwuchsförderprogramm der Steuler-Gruppe Mit einer systematischen Nachwuchsplanung und -förderung kann die in Höhr-Grenzhausen ansässige Steuler-Gruppe personalpolitischen Herausforderung an Fach- und Führungskräften zukünftig entgegenwirken. Zu Beginn des Jahres 2016 wurde ein Nachwuchsförderprogramm aufgelegt, in dem Leistungs- und Potenzialträger aus den eigenen Reihen identifiziert werden und die Möglichkeit erhalten, sich weiterzuentwickeln. Das Programm ermöglicht es, gezielt Potenziale, die im Unternehmen schlummern, zu entdecken und zu fördern. Unter Einbindung von Geschäftsführung, Personalabteilung und Experten auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung wurde ein individuelles Trainingsprogramm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Steuler-Gruppe konzipiert. Erfolgreich haben unterdessen die ersten „Testpiloten“ den Jungfernflug des Steuler-Nachwuchsförderprogramms gemeistert. 12 Steuler-Mitarbeiter/-innen absolvierten in den letzten Monaten das Programm, um sich auf verantwortungsvolle Aufgaben auf Führungsebene vorzubereiten. Sie durchliefen verschiedene interne und externe Schulungs- und Trainingsphasen. Beispielsweise wurden Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten gefördert oder Zeit-, Projekt- und Change-Management trainiert. Gemeinsames Arbeiten im Team wurde genauso geübt wie die Fähigkeit zur Teamführung. Im Interview mit den Teilnehmern des ersten Programmlaufs konnten durch die Bank positive Stimmen eingefangen werden. Neben den Inhalten der Module entstand auch durch die intensiven Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Bereichen des Unternehmens ein besonderer Mehrwert für die alltägliche Arbeit. Verbunden war die Teilnahme mit großem persönlichem Engagement, denn auch an Wochenenden fanden externe Schulungen an verschiedenen Standorten in Deutschland statt. Alle Teilnehmer sind sich indes einig, dass der Nutzen für die eigene Arbeit und die persönliche Weiterentwicklung im Unternehmen den eingebrachten Aufwand ganz eindeutig aufwiegt. „Gerade die Module „Ziel-, Zeit-, und Selbstmanagement“ und „Teamarbeit“ haben in der Summe bisher mit Sicherheit wesentlich mehr Arbeitszeit eingespart als investiert wurde“, schwärmt ein Teilnehmer. Eine weibliche Teilnehmerin empfiehlt Kolleginnen und Kollegen, die am Nachwuchsförderprogramm interessiert sind: „Einen „richtigen“ Zeitpunkt gibt es wahrscheinlich nicht. Viel wichtiger ist die Bereitschaft, Zeit und Energie in die eigene Weiterentwicklung zu investieren – am besten natürlich mit der Einsicht, dass da noch Potenzial ist. Und selbst wer glaubt, sowieso schon alles richtig zu machen, gewinnt möglicherweise an der ein oder anderen Stelle eine überraschende Erkenntnis, auch in Bezug auf die eigene Arbeitsweise.“ Bei der Abschlussveranstaltung im April 2017 bestätigten die Teilnehmer der Pilotphase einstimmig den Nutzen, den sie persönlich aber auch die Unternehmen der Steuler-Gruppe aus dem Nachwuchsförderprogramm ziehen konnten. Und es geht weiter: Die zweite Runde des Nachwuchsförderprogrammes startete gleich im Februar 2017 mit 12 neuen Kandidaten aus den Reihen der Steuler-Mitarbeitern/-innen und auch sie wird in den Folgejahren einen großen Wettbewerbsvorteil im Kampf um gute Nachwuchskräfte bieten.

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